Tricky Wildlife - Cwali
Vier Tierarten bevölkern den Zoo jedes Mitspielers und man muss versuchen, seine Tiere einerseits zu füttern (mit ihren Mitbewohnern) und andererseits für genügend Nachschub zu sorgen, so dass auch die Besucher genug zu sehen bekommen. Da die Tiere auch altern, muss für Nachschub gesorgt werden, selbst wenn man genug Nahrung hat. In jeder Runde erhält man Siegpunkte, wenn man in der Tierart, die in der letzten Runde am wenigsten Nachwuchs hatte, führt.Nachdem wir die Regel verstanden hatten, spielte es sich flüssig, aber für mich ergab sich kein hoher Wiederspielwert.
Tweeet - Cwali
Sehr niedliches Zubehör. Die Ressourcen (Vogel-Futter) sind sehr echt als (Miniatur-)Erdbeeren, Trauben u.ä. zu erkennen. 2 Gruppen von Spielern versuchen (nicht unbedingt als erste) mit der größten Nahrungsmittelreserve das andere Ende des Waldes zu erreichen, der sich langsam vor uns ausbreitet. Die Nahrungsmittel brauchen wir aber auch zum Vorwärtskommen und wer zu weit fliegt, verausgabt sich womöglich unnötig. Strategisch können die Zusammenspielenden versuchen, den anderen Vögeln den Weg abzuschneiden und sich die größeren Reserven zu sichern. Aber vielleicht verraten die Absprachen ja zuviel über den Plan...Zug um Zug Deutschland - Days of Wonder
Eine neue Zug um Zug-Variante, die eher zu den Ursprüngen zurückgeht. Außer der anders gestrickten Karte (Deutschland ist halt streckenweise etwas enger als die USA, z.B. im Rheinland) konnte ich keine Unterschiede zum Original feststellen. Ich finde Zug um Zug immer noch gut, aber ich bräuchte die neue Ausgabe nicht, da wir genügend andere im Schrank haben.Match Point - The Game Master
Eine Domino-Variante mit quadratischen Spielplättchen, die je vier verschiedene Felder mit Zahlen von 1-5 und * (als Joker) haben. Wenn man sie anlegt, bekommt man für alle gleichen verbundenen (waagerecht und senkrecht) Gebiete die Summe der abgebildeten Punkte, einen Joker legt man beim Anlegen fest und kann dadurch auch mehr als vierfache Punkte bekommen. Erzeugt man aber ein Quadrat aus vier gleichen (auch inkl. Joker), so erhält man 10 Sonderpunkte, was sehr viel ausmacht.Yamunda - F-Hein-Spiele
Memory mal anders. Nicht Paare, sondern 2-5 zusammengehörende Plättchen müssen gefunden werden, die schönen Grafiken machen das einfach, denn die Bilder liegen offen. Wenn ich ein Set genommen habe, lege ich es vor mir ab und drehe es um, denn auf der Rückseite sind weitere Bilder, die zu anderen Sets gehören. Findet ein Spieler die Zusammenpassenden, darf er sie auch bei mir wegnehmen und dreht sie wieder um, bis alle Sets genommen wurden. Dann gewinnt der mit den meisten Plättchen. Vor allem wegen der fantasievollen Bilder hat mir dieses kurzweilige kleine Spiel sehr gut gefallen.Bloqs - Playthisone
Tetris, das Brettspiel? Nicht ganz, aber es geht um vollständige Ebenen (3 x 3 Blöcke Grundfläche). Durch Würfeln erhalten wir neue Elemente, die wir einbauen. Wer es schafft, 3 vollständige Ebenen ohne überstehende zu bilden, gewinnt sofort, sonst der mit den meisten vollständigen Ebenen. Lustig, kurzweilig, für die Knobler unter uns eine nette Optimierungsaufgabe.Kalua - HomoLudicus
Durch Ausspielen von Karten versuchen wir, unserem Inselgott die größte Anhängerschaft zu verschaffen. Das läuft ein bisschen holprig und da Mitspieler, die keine Anhänger mehr haben, aus dem Spiel aussteigen, macht es diesen wenig Spaß, nur zu warten.Kosmonauts - MESAboardgames
Ein schönes Weltraumrennspiel, bei dem wir auf allen Planeten unseres Sonnensystems (und dem Halleyschen Kometen) landen sollen, als erster, aber auch nach Vorgaben aus am Anfang verteilten Karten. Das gibt die Siegpunkte, nach denen wir streben. Gezielt können wir die Antriebskraft unserer Raumschiffe über mehrere Runden nutzen, denn jede Runde dürfen wir nur 3 Antriebssteine für Richtungswechsel setzen. Nach dem Landen dürfen wir dann zum Glück die Energiereserven wieder auffüllen. Vielleicht kann man sogar den Orbit eines Planeten zum besseren Ansteuern des nächsten verwenden? Alle diese Überlegungen machen ein Spiel aus, das erst beim zweiten Hinsehen seine strategischen Tiefen offenbart. Einer meiner persönlichen Favoriten dieses Jahr.Escape: Der Fluch des Tempels - Queen Games
Jeder Spieler erhält 5 Würfel, wir stehen in einer geheimnisvollen Kammer und wir müssen entkommen. Eigentlich ganz einfach, jeder würfelt (gleichzeitig), bis er die notwendige Würfelkombination (meistens nur 2 Symbole) zum Weitergehen (Eingang zum nächsten Raum) oder Weiterentdecken (neuen Raum danebenlegen) hat. Dann müssen wir zusammenarbeiten, denn nur wenn wir im gleichen Raum viele gleiche Symbole zusammenkriegen, dürfen wir die verfluchten Steine ablegen, haben wir noch zuviele, können wir nicht aus dem Tempel fliehen. Wenn wir denn endlich den Raum mit dem Ausgang aufgedeckt haben. Und wenn bis dahin nicht die Zeit abgelaufen ist. Wie, was, Zeit? Ja, es läuft eine CD mit einem 10-minütigen Soundtrack, der uns außerdem darauf hinweist, wenn wir nochmal in den Startraum zurückmüssen, wenn wir nicht verschüttet werden wollen und falls nach 10 Minuten auch nur einer der Spieler im Tempel verbleibt, haben wir alle verloren.In einem kooperativen Brettspiel so unter Zeitdruck zu stehen, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber nach wenigen Runden mit denselben Mitspielern ist das meines Erachtens nicht mehr so spannend.
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