Jeden, der das danach noch sagte, hätte ich gerne auf den Mond geschossen. Aber ich bin ja nett, es sind also alle noch da.
Um mal wieder die Hochzeitsplaner zu zitieren:
- 10 Monate vorher - mit Brautkleidsuche beginnen
- 4 Monate vorher - Outfit für den Bräutigam besorgen
Kleiner Vergleich mit der Realität: Das ist leider wahr, denn die Brautkleidsuche erinnert an die berühmte Suche nach der Nadel im Nadelkissen. Es gibt ein so schier unglaubliches Angebot an Brautkleidern, dass ich nach einigem Anprobieren auf den Hochzeitstagen und in diversen Düsseldorfer Brautmodenläden sicher früher aufgegeben hätte, wenn ich nicht Olavs unverwüstliche Schwester, teilweise unterstützt von deren Freundin und meiner eigenen Schwester, dabei gehabt hätte.
Und schließlich gab es es doch. Das Kleid für mich. Genaugenommen gar kein Kleid, sondern Rock und Bluse, Champagner-farben, schön weiter Rock, der meinem Hintern schmeichelt.
Keine Schleppe, kein Schleier, kein Hut, ich heirate schließlich nicht in der Kirche, also mal nicht übertreiben.
Das Outfit für den Bräutigam wurde dann in "Der Bräutigam - Moden" (das heißt wirklich so) tatsächlich nach nur 1,5 probierten Anzügen "besorgt". Wir haben ein neues Wort gelernt: Plastron Und dass ein Outfit aus Hose, Jacke, Weste, besagtem Plastron, Einstecktuch und Manschettenknöpfen besteht. Dass man das Hemd extra bezahlen muss und dass Olav glänzendes Braun ziemlich gut steht.