Kleines Beispiel:
Am 8. Februar 2008 ist es im Standesamt ziemlich voll. Da ist es sogar eine Stunde vor Öffnung schon ziemlich voll und auf dem Weg von der Tür zu den Warteräumen gibt es ein Hauen und Stechen, wer als Erster da war. Das sind die Leute, die unbedingt am 8.8.08 heiraten wollen. Aber das wollen wir ja nicht.
Und da wir eben dachten, dass so ein Freitag im April - kein Brückentag weit und breit - eine sichere Sache ist, wollten wir einen Termin machen, um in Ruhe nachmittags ins Standesamt zu gehen.
Telefonisch ist das aber so eine Sache, die sind nämlich selten zu erreichen und nachdem ich dann per E-Mail angefragt hatte und auch sehr nette Antwort bekam ("Bitte rufen Sie uns an."), habe ich dann tatsächlich mit jemandem gesprochen. Termine gibt es aber eben nur nachmittags und da auch nicht jeden Nachmittag und natürlich sind die ausgebucht bis in 3 Wochen.
Also haben wir es doch am Morgen probiert und sind früh gekommen, da wir ja danach arbeiten mussten. Besagtes Hauen und Stechen gibt es anscheinend auch an ganz unauffälligen Tagen (wir waren am 13.11.2007 da), wahrscheinlich müssen alle noch danach arbeiten...
Dann haben wir sogar den Star-Standesbeamten von Düsseldorf sprechen dürfen (bekannt oder auch nicht aus Gülcans Traumhochzeit) und haben schließlich von der Standesbeamtin einen Tisch weiter unsere
Bescheinigung über die Anmeldung der Eheschließung
bekommen. Neuhochdeutsch für: Hiermit dürfen Sie ein halbes Jahr lang heiraten.
Und dann gab es noch ein kleines Minus für unsere Planung: An diesem Freitag wurde gar nicht nachmittags verheiratet, was wir uns doch eigentlich vorgestellt hatten.
Um 12:15 Uhr zu heiraten, finde ich nicht schlimm, aber es brachte uns das Dilemma des freien Nachmittags. Was machen wir mit unseren Gästen zwischen Heiraten und Abendessen? Vor allem, da wir das klassische Kaffee und Kuchen doch eigentlich vermeiden wollten?
Dazu vielleicht später mehr.
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